Rote-Bete-Curry nach Sri Lanka Art

Ein cremig-würziges Curry mit Roter Bete, das komplett vegan funktioniert. Perfekt im Herbst und Winter zur Rote-Bete-Saison – aber auch das ganze restliche Jahr über!

Das Rezept für dieses würzige Gemüse-Kokos-Curry stammt von Jonathans Onkel, sodass wir diesmal keine Originalquelle verlinken können. Wie es mit Familienrezepten oft so ist, werden einige Mengenangaben seit Jahren eher geschätzt oder nach Augenmaß entschieden. Um das Rezept für unseren Blog festzuhalten, haben wir in unserer Experimenteküche ein paar Anläufe gebraucht. Mit den unten stehenden Angaben gelingt das Rote-Bete-Curry, unserer Meinung nach, besonders gut, weil die feine Würzigkeit hervorragend zur Geltung kommt und alle Geschmackskomponenten sehr schön harmonieren. Zu dem Curry passt am besten Basmati-Reis.

Rote Bete-Curry nach Sri Lanka Art

Cremig, würzig, vegan
Zubereitungszeit1 Stunde
Gericht: Hauptgericht
Küche: Srilankisch
Keyword: Curry, Vegan
Portionen: 2 Personen

Kochutensilien

  • (Idealerweise) Ein Mörser und eine Microplane Reibe

Zutaten

  • 3 Knollen Rote Bete, roh

Marinade für die Rote Bete

  • 2 TL Grüne oder gelbe Currypaste Mit der grünen Paste wird es scharf
  • 3 TL Gemüsebrühe-Pulver
  • 4 TL Tamarindenpaste

Für das Curry

  • 1 Große Zwiebel
  • 2 EL Kokosöl
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 0,5 cm Ingwer
  • 5 Gewürznelken Hier nehme ich nur die "Köpfe" ohne den Stiel
  • 1 Prise Bockshornkleesamen ca. 8 Samen
  • ¼ TL Kurkuma
  • 4 Kapseln Kardamom
  • 6-8 Stück Curryblätter, frisch Optional
  • 100 ml Wasser
  • 200 ml Kokosmilch

Als Beilage

  • 2 Portionen Gekochter Reis

Anleitungen

  • Die Rote-Bete-Knollen schälen, erst in ca. 0,5 – 1 cm dicke Scheiben und dann in Stifte schneiden. In einem Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Rote-Bete-Stifte hineingeben und ca. 15 Minuten garen.
  • Für die Marinade die Currypaste, das Brühepulver und die Tamarindenpaste in eine größere Schüssel geben und gut vermengen. Das Kochwasser der Roten Bete abgießen und die Stifte zur Marinade geben. Gut vermengen, sodass die Marinade gleichmäßig verteilt ist.
  • Zwiebel würfeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken oder reiben. Kokosöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze darin ca. 5 – 10 Minuten andünsten. Hitze reduzieren, dann Knoblauch und Ingwer hinzugeben.
  • Jetzt kommt die marinierte Rote Bete dazu. Nelken und Bockshornklee im Mörser zerstoßen, gemeinsam mit Kardamom, Curryblättern und Kurkuma in den Topf geben. 100 ml Wasser angießen und bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten köcheln lassen, dann mit 200ml Kokosmilch ablöschen.
  • Curryblätter und Kardamomkapseln wieder entfernen, nach Geschmack mit Salz abschmecken und an Reis servieren.

Tipps:

1. Wenn ihr scharfes Essen nicht so gerne mögt, könnt ihr statt grüner Currypaste auch die mildere gelbe Currypaste verwenden.

2. Um die Arbeitszeit zu verringern, könnt ihr auch bereits fertig gegarte Rote Bete nehmen und den Schritt 2 überspringen.

3. Habt ihr keinen Mörser zur Hand, könnt ihr die Köpfe der Gewürznelken und die Bockshornkleesamen ganz mit hineingeben.

Ein Herz aus Roter Bete

4. Anstatt die Rote Bete in Stifte zu schneiden, könnt ihr aus den Scheiben auch mit Keksstechern Herzen oder sonstige Formen ausstechen.

5. Die Schreibweise Rote Bete wird übrigens vom Duden empfohlen, aber die Variante Rote Beete ist ebenfalls sehr gängig. Ja, wir haben das extra nachgeguckt…