Ofenmöhren mit Knoblauch und Parmesan

Darf ich vorstellen? Das Dream-Team: Geröstete Möhren, eine große Ladung Knoblauch & Parmesan und ein Topping aus Petersilie! Die Ofenmöhrchen gehören definitiv zum Feel-Good-Food, von dem man aber auch ohne jegliches schlechtes Gewissen einen Nachschlag nehmen kann (oder zwei…).

Die Inspiration zu diesem Rezept habe ich von Springlane, allerdings habe ich ein paar kleine Anpassungen gemacht. Bei Ofengemüse verzichte ich beispielsweise immer gerne auf Backpapier. Das Gemüse bekommt, zumindest meiner Erfahrung nach, mehr Hitze und dadurch mehr Röstaromen durch den direkten Kontakt mit dem Backblech ab, gleichzeitig hat es den angenehmen Nebeneffekt ein wenig Müll zu vermeiden. Eine weitere Anpassung ist, dass ich gerne einen Spritzer Sesamöl zu dem neutralen Pflanzenöl hinzugebe.

Ofenmöhren mit Knoblauch und Parmesan

Leckere, crunchy Möhren im Ofen geröstet
Vorbereitungszeit15 Minuten
Zubereitungszeit20 Minuten
Gericht: Beilage, Hauptgericht
Keyword: Gemüse, Gesund, Ofengemüse, Vegetarisch
Portionen: 2 Personen

Zutaten

  • 500 g Möhren
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 1 TL dunkles Sesamöl (optional)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 6 EL Parmesan
  • 4 EL Panko oder Paniermehl
  • 2 EL Petersilie, gehackt idealerweise frisch
  • Salz und Pfeffer je nach Geschmack

Anleitungen

  • Vorab den Backofen auf 200°C vorheizen.
  • Den Knoblauch schälen und reiben.
  • Möhren schälen und in grobe Stifte schneiden.
  • Möhren, Öl, Knoblauch, Parmesan und Panko in eine Schüssel geben und gut vermengen.
  • Möhrenstifte auf dem Backblech verteilen und (bei Umluft) etwa 15-20 Minuten bis zur gewünschten Bräunung garen. Zwischendurch einmal wenden.
  • Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer würzen und mit Petersilie bestreuen.
  • Ein Foto vom angerichteten Essen machen und bei Instagram #rezeptradar teilen. ?

Anmerkung: Bei diesem Rezept wird Panko verwendet. Panko kommt aus der japanischen Küche, wird aber auch in Deutschland zunehmend beliebter. Panko setzt sich übrigens aus den Begriffen Pan- (Brot) und -ko (Mehl) zusammen. Damit ist schlichtweg Paniermehl bzw. Semmelbrösel gemeint. In der japanischen Küche wird es oft zum Panieren für frittierte Speisen wie Tempura, Korokke oder Tonkatsu verwendet. Die Besonderheit bei Panko ist allerdings, dass es aus Weißbrot (und ohne den dunklen Brotrand) hergestellt wird, die einzelnen „Krümel“ sind außerdem größer. Dadurch gibt es bei den Ofenmöhren sozusagen mehr „Crunch“. Solltet ihr kein Panko haben, könnt ihr aber auch zum klassischen Paniermehl greifen.

Tipp: Ich nehme gerne zusätzlich zum Pflanzenöl ein paar Tropfen dunkles Sesamöl, um dem Geschmack mehr Tiefe zu geben. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass zum Beispiel andere nussige Öle oder Chili-Öl gut zu den Ofenmöhren passen.